"Reisebericht" -

ab in den Süden - nach Kroatien im Juli 2010!

 

...ja, wie ging sie denn eigentlich los unsere Reise? Eigentlich schon über Ostern am Gardasee, als wir mit Cali-Bekannten über mögliche Reiseziele philosophierten und den Tipp bekamen, doch mal nach Kroatien zu fahren. Der Gedanke sprach uns an, auch nachdem sich das deutsche Wetter soviele Wochen grau und gräßlich zeigte. Einfach mal Sonnenschein und kurze Hosen garantiert!

Reiseführer immerhin teilweise gelesen, Blumen & Post den Nachbarn anvertraut und los ging`s am Sonntag, 04.07.2010 (auf Empfehlung des ADAC) erst gegen 18 Uhr. Unsere Abreise begleitete ein heftiges Gewitter, was uns förmlich auf die Autobahn schwemmte.

Die erste Nacht verbrachten wir in Österreich an einer Autobahnraststätte. Übernachten ging besser als erwartet, nur als wir frühstückten und diverse Personen aus Polen, Ungarn, etc. unser Fahrzeug musterten, hielten wir Wache am Gaststätten-Fenster :-).

Non-Stopp, bis auf Hund-Piesel-Pausen, ging es über Österreich & Slowenien nach Kroatien auf die Insel Krk. Dort suchten wir den Campingplatz Glavotok auf Empfehlung auf. Mann, war das schwül dort! Statt frischer Meeresbrise stand die Luft (in einem Werbeprospekt wurde die Windstille angepriesen?!) und wieder durften wir ein heftiges Gewitter miterleben (2 im Wasser liegende Boote wurden schwer beschädigt). Zum Glück hatten wir in affenartiger Geschwindigkeit alles ins Mobil geräumt...

Nach dem Gewitter:

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Nach 1 Tag Regeneration und diversen Köstlichkeiten...

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sattelten wir wieder die Hühner, besuchten die kleine Hauptstadt Krk und steuerten die weitläufige Bucht Baska, ganz im Süden der Insel Krk, an. Laut Reiseführer eine traumhafte Ecke mit tollem Campingplatz.

An dieser Stelle darf ich einflechten, dass wir weniger gedruckten Reiseführern vertrauen wollten als unserem Laptop mit Internetzugang. Gedrucktes Material ist doch im Moment des Drucks schon veraltet, oder?! Also Laptop eingepackt, UMTS-Prepaid-Stick (natürlich von der Telekom) großzügig aufgeladen... Kroatien gehört nicht zur EU und somit ist Datenroaming ein teures Pflaster. (Soooo teuer wird`s schon nicht sein!)

Laptop ausgepackt und Stick angehängt. Was in Deutschland perfekt funktionierte versagte in Kroatien seinen Dienst. Booh, war ich sauer! Hintergrund des Versagens war, dass die gute alte Telekom ALLEN Prepaid Kunden das internationale Datenroaming just ab dem 01. Juli aufgrund einer Gesetzesänderung gesperrt hatte. Natürlich ohne es mitzuteilen (oder habe ich die SMS nicht gelesen?)... Nun finde mal die Ursache ohne Internetzugang...da beißt sich die Katz` in den Schwanz :-). Zum Glück konnte man sich auf den CP stundenweise (kostete ca. 3€) ins Internet einwählen. Durch Zufall (nach mühsamer Recherche!) fanden wir in einem Forum den Hinweis auf die generelle Sperrung und notwendige Freischaltung. Mail geschrieben, potzblitz, nach 1 Woche "Internetloser" Zeit Stick angehängt--es funzte!!! Der Wahnsinn!! ...leider auch die Kosten...gute 1€ je Minute darf man kalkulieren. Fazit: die Idee war gut, die Realität mit Haken und Ösen (Kosten) versehen.

Im Punkt 1 hatte der Reiseführer recht! Das Meer schimmerte in den tollsten Blautönen, wie wir sie auf der restlichen Reise nicht mehr gesehen haben. Der Kontrast Meer und Mondlandschaft war überwältigend:

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Im Reiseführer wurden mehrere Wanderpfade in der Mondlandschaft beschrieben. Ein kleines Stück sind wir gelaufen, leider war es zur Mittagszeit affenartig heiß...

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Im Punkt 2, der tolle Campingplatz (CP)...haben wir uns angesehen, wegen Überfüllung den Rückwärtsgang eingelegt (wie noch öfter auf dieser Reise) und weitergedüst zu Plan B. Der sah vor, falls es uns in der Bucht nicht gefällt, von Baska aus mit der Fähre zur Insel Rab überzusetzen.

Aus Plan B wurde mit einiger Rumkurverei der Plan C => für diesen (?) Tag waren die Fährüberfahrten gestoppt und wir mussten zurück nach Valbiska kurven und setzten von dort auf die Insel Cres über. Eigentlich ging es auch von dort nach Insel Rab, aber Planänderung ist Planänderung :-).

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Küste linkerhand dem kleinen Fährhafen. Man beachte das super klare Wasser selbst im Hafen!

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...auf dem Meer Richtung Cres...

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Die Insel Cres nahm uns schon auf den ersten Metern für sich ein. Eine sehr schmale, lange Insel deren fruchtbarer Boden der Bora (starker Fallwind vom Festland) zum Opfer gefallen ist. Die Insel Cres ist die momentan noch am wenigsten touristisch erschlossene Insel (wie man es nimmt!) und zeigt sich unheimlich karg. Sogar die Inselhauptstraße ist in großen Teilen nicht "bequem" 2-spurig ausgebaut, wobei sich auch da die Relationen deutlich verschoben haben *grins*.


erster Eindruck aus dem (fahrenden) Auto:

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Wir "stranden" auf dem Campingplatz (CP) Bijkar im Städtchen Osor. Osor liegt am Durchstich zur Insel Losinj und ist ein verschlafenes, kleines ursprüngliches Örtchen. Leider haben wir kaum Bilder davon, da die Lichtverhältnisse nicht mehr gut waren (zu dunkel).

Der CP ist weniger für die Fahrer von "Dickschiffen" geeignet, sondern eher für Bootsfreunde bzw. Fahrer kleinerer Mobile. Wir entern eine Scholle DIREKT am Wasser! Vor uns Wasser, hinter uns ein Weg zum Strand. Auf dem CP ist noch ruhiger Betrieb und wir genießen den Blick auf die kleine Bucht, die Boote, freuen uns über die leichte Brise, den Geruch des Meeres und die Sonne...

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"Uns gefällt`s hier auch super gut!"
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2 herrliche Urlaubstage stehen wir hier, planschen ab und an im Wasser, gehen super gut in Osor Essen, lesen, etc. Leider ist unser Stromkabel zu kurz und so müssen wir nach der dritten Nacht ohne Stromzufur unser Paradies mangels Batteriestrom für den Kühlschrank verlassen... Was gar nicht so schlimm ist, denn uns "Roma" zieht es auch langsam weiter :-).

Wir erkunden den östlichen Ausläufer der Insel und hoffen, auf dem CP Baldarin ein Plätzchen zu bekommen. Erst mal "dürfen" wir ca. 10 Kilometer ein schmales Sträßchen mit Steinmauern links und rechts abspulen. Ja, es war in weiten Zügen ewa so schmal wie fotografiert :-)!!

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Auf dem CP angekommen erfahren wir, dass ca. 80% dem FKK gewidmet sind und nur der restliche Teil für Textil-Fan`s ist. Das würde uns grundsätzlich nicht stören, aber der Textil-Teil ist schon voll und so kurven wir das Sträßchen zurück Richtung Insel Losinj, die über eine Schwenkbrücke mit der Insel Cres verbunden ist.

Wir erreichen Mali Losinj und sind schon vom Reiseführer vorgewarnt. Heftiges Urlaubstreiben, Supermärkte, etc. und... wir erstehen ein knallrotes, 25-Meter langes Stromkabel in einem "echten" kroatischen Baumarkt :-). Eigentlich wollten wir von hier mit der Autofähre Richtung Insel Pag übersetzen. Zumindest sind zahlreiche rote Linien in meiner Straßen-"Meeres"-karte eingezeichnet. Wir suchen den kleinen Hafen auf und erfahren, dass es die Fährlinie nicht gibt! Mein Gott, was ist man heutzutage noch ohne Navi und Internet--ein depperter Wurm im Weltall. Die nette Dame im Touristenbüro erklärt uns, dass es eine Fähre ans Festland gibt. Sie ist nur schlappe 7 Stunden unterwegs, da sie an jeder "Milchkanne" hält und wir würden schon (!) gegen 23 Uhr ankommen.

Ziemlich frustriert passen wir unsere Pläne an und checken erst mal im CP Cikat in Mali Losinj ein. Der Platz umfasst schlappe 30 Hektar und ist mit einer Profi-Rezeption ausgerüstet die staunen lässt. Wir wandern über den CP auf der Suche nach einem Flecken für uns. Eigentlich ist alles voll, dennoch wird fleißig eingecheckt. Zelte stehen dicht an dicht--die könnten sich glatt die Heringe teilen. Mobile dicht an dicht. Wir finden einen Flecken, der für 2 Nächte frei ist. Relativ groß mit Schatten aber an einer Wegkreuzung zum Strand gelegen. Wie immer ist das Staunen & Skepsis groß, wenn unsere 3 Raubtiere aus dem Womo hüpfen. Zum Glück sind sie relativ entspannt (nur Hunde werden -manchmal- angeblafft) und wir sitzen "im Auge des Sturms". Anders ausgedrückt, der Stellplatz erinnerte uns an Camping im Freibad bei Hochbetrieb!!

Unser Ding ist das nicht und so verziehen wir uns am nächsten Morgen wieder Richtung Norden. Als wir in Osor die Brücke erreichen fällt uns ein, dass direkt am Stichkanal der CP Preko Mosta liegt. Diesen steuern wir an und haben das Glück, in erster Reihe ein Plätzchen zu finden. Der CP ist klein und beschaulich. Die sanitären Einrichtungen sind alt aber sehr sauber und funktionell. Direkt vom CP gehen beschriebene Wanderwege ab und so lassen wir uns hier wiederum für 3 Nächte nieder, diesmal sogar mit Strom :-).

Blick vom Womo zur geschlossenen Brücke:

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Zweimal täglich wird die Schwenkbrücke für Jachten und Segelschiffe geöffnet, ein nettes Spektakel für die Landratten:-), der darüber fließende Autoverkehr wird angehalten.

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Los geht`s von links nach rechts und umgekehrt, alles "handmade" gemanagt per Trillerpfeife:

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Auch in den restlichen Stunden ist der Hafen ein illustrer Ort :-). Wir hatten Besuch von Ausflugsschiffen, einem Diskoboot, Hausbooten, riesen Jachten, Fischerbooten, etc.. Es ist unheimlich entspannend, einfach dem Treiben zu folgen, sich in der Fährrinne (natürlich verboten) im Strom treiben zu lassen und nur Gedanken über Frühstück und Abendessen (Anmerkung: in Osor haben wir ein Lokal entdeckt, welches wir 4 mal in Folge aufsuchten!) machen zu müssen...

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Auch für meine Hunde-Spaziergänge war gut gesorgt. Entweder am Rand der (hier niedrigen) Klippen zu kleinen Nachbarbuchten, oder bergan über einen breiten Feldweg oder über einen ausgeschilderten Wanderweg querbeet:

Flocke auf dem Feldweg:

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...der "verwunschene" Wanderweg, links und rechts gesäumt von den typischen Steinmäuerchen...

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Ameisen-Festschmaus am Weg:

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Auch die schönste Muße wird irgendwann langweilig und so wurde Hab und Gut verstaut und wir machten uns auf die Socken, weiterhin auf der Insel Cres, nun auf zur Besichtigungstour.

Wir erkundeten Valun, ein -ehemals- verschlafenes Fischerdorf, gesperrt für Autoverkehr. Hört sich idyllisch an? Reges Verkehrstreiben am Ortseingang, "zur Kasse bitte", wildes Parken links & rechts der Zufahrtsstraße. Ohne den Parkschein echt zu nützen und ohne Blick auf das ach so malerische Dorf (im Touristentreiben) sind wir von dannen gezogen.

Ausblick Richtung Valun:

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Weiter ging`s, durch diverse Kilometer Steinmauern (diese waren richtig eng!) zum ehemaligen Piratennest Lubenice, ca. 380 m Meereshöhe.

- auf dem Weg nach Lubenice-

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Lubenice, ein verschlafenes Örtchen, tatsächlich gibt es noch ein paar "echte" Einwohner...

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...lecker gegessen und gesättigt, wieder das Sträßchen hinab:

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Weiter ging`s nach Beli auf einen Aussteiger-CP. Selten haben wir so rudimentäre WC`s vorgefunden, ein PortaPotti wäre der Luxus im Quadrat gewesen...

Hier ein paar Eindrücke vom "Wegesrand":

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Der CP quetschte sich in eine Mini-Bucht; an sich eine nette Sache, halt die Duschen & WC...brrr. Abends wurden wir von Live-Musik einer "Quetsche" in den Schlaf gewiegt-es war wirklich klasse! Und der morgentliche Hundespaziergang war ein echtes Highlight, was das ein oder andere wettmachte.

...beim Baden in der Bucht sind mir Felsblöcke, die einen Weg bilden, in den Klippen aufgefallen. Nicht dass ich einen Orden als Pioneer verdiene :-), denn es handelt sich um einen sicher öfter begangenen Pfad zur Nachbarbucht. Der Pfad in den Klippen, schon etwas höher gelegen:

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Blick auf die kleine Nachbarbucht nach schweißtreibender Wanderung:

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endlich Abkühlung!

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Leider ....der Zähler tickte unaufhörlich rückwärts und so mussten wir gaaaaanz langsam an die Heimreise denken. Wir setzten mit der Fähre von Poronzina nach Brestova, Istrien über und wandten uns für eine weitere Nach südwärts. Auf dem CP Marina (?) nähe Labin verbrachten wir eine entspannte Nacht und, es hilft ja alles nix, verließen gegen Vormittag das schöne Kroatien.

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Wir trödelten durch Slowenien an der Soca entlang und machten nochmal in Österreich/Kärtnen auf dem CP Schluga Camping halt.

Stopp, mein Mann erhebt Einspruch! ...ich soll noch von meinem kleinen Mallheur erzählen. Nun, auf dem Weg zur Fähre ließen wir die Hunde nochmal springen und entdeckten zufällig ein paar mannshohe, baumdicke Holzfiguren die ich natürlich fotografieren mussste.

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Immer bemüht um beste Fotos nähere ich mich der roten Dame um eine Einzelportrait zu machen. Auf der Rückseite -also eigentlich die Vorderseite- hat so ein Döspaddel einen schmalen Ast angelehnt, der natürlich mein Ästhetikempfinden beeinträchtigte. Ich ziehe den Ast weg und gucke konzentriert in den Sucher der Kamera. Im Augenwinkel nehme ich Bewegung auf mich zu wahr...hoppla, der Ast hatte die Figur gestützt! Ich drehe mich instinktiv zur Seite, werde von der Figur noch gestreift, der Knippsi fliegt zu Boden, ich trage zum Glück nur eine Schürfwunde und sehr großen blauen Flecken davon. Puuh! Wer war nun der Döspaddel :-)?! Mein Mann würde noch ergänzen wollen, dass ich aus seinem Blickwinkel hinter-unter der Figur zu Boden gegangen bin - und dass er es nicht schaffte, das Dingens alleine wieder aufzurichten. Mein Schutzengel hat also nicht gedöst :-).

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Nun aber, ohne weitere Zwischenfälle mit Holzfiguren, erreichten wir Österreich und "stolperten" am Wegesrand über ein extrovertiert aufgemachtes Geschäft welches mit Weinfässern handelt. ...ein aufgeschnittenes Weinfass wollte ich ja schon sooo lange im Garten haben! Wir überlegten hin und her, naja, so ein eigentliches Mitbringsel hatten wir doch auch noch nicht, dann müssen wir halt auf direktem Weg heimfahren...und schlugen zu. Ein Fass mit Durchmesser von 70cm wanderte ins Mobil, kritisch von Moritz überwacht, der schließlich hier auf langen Fahrten sein Platz hat.

gestatten: "Moritz vom Faß"

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Moritz hat auf der Weitferfahrt selig im Faß geschlafen. Ob es daran lag, dass es sich um ein Eichen-Barrique-Faß handelt?!

Am Samstag Abend gegen 21 Uhr erreichten wir endlich-leider, nach ca. 2000 gefahrenen Kilometer, Almoshof! Wie schon bei der Abfahrt wurden wir kräftig geduscht und zuhause von einem Regenbogen "Herzlich Willkommen" geheißen....

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Mmmh, nun noch ein Fazit zur Reise nach Kroatien. Kroatien erfüllt mich mit etwas zwiespältigen Gefühlen. Das Land (bezogen auf Krk und Cres) hat eine atemberaubende Landschaft, eine fantastische Küstenlinie, ein sagenhaft klares Meer, ausgesprochen nette Menschen (viele sprechen Deutsch) und bodenständig-gutes Essen zu bieten. Super!!!

Die Reiszeit Anfang Juli war für uns von Schulferien unabhängiges Paar zu spät gewählt. Weniger deutsche Touristen als viel mehr Slowenen, Niederländer, Italiener und Österreicher füllen die CP. Ein Geheimtipp ist Kroatien nicht mehr und freies Campen wurde strengstens untersagt.

Stichwort CP: dies hat mir am meisten mißfallen. Die CP sind an sich sehr schön angelegt, verfügen meist über angenehme Sanitäranlagen und die Gäste sind, trotz großer Menge, diszipliniert. Auch, sehr wichtig für uns, waren unsere Vierbeiner immer Willkommen. Aber: eine Nacht (2 Personen, 1 Mobil, 3 Hunde) schlägt mit 30-50€ zu Buche, nicht wirklich günstig. Weiteres Aber: die CP wurden teilweise auf nicht parzellierten Flächen bis kurz vor`m Platzen aufgefüllt, ganz nach dem Motto: wenn Ihr ein Plätzchen findet, dann quetscht Euch noch rein.

Und das für mich größte/nachdenklichste Aber bzgl. der CP: die CP weisen Flächen zwischen 5 Hektar und 80 (!!) Hektar aus. Diese großen CP haben wir zwar angefahren aber nicht gewählt. CP mit 80 Hektar fassen, lt. Prospekt, 2.500 (!) Personen! Gruselig! An der Stelle ist mein gesundes Gleichgewicht gestört. A) will ich nicht in einer CP-Stadt Urlaub machen und b) jede plane Fläche an der Küste wird dem Tourismus unterjocht. Und plane Flächen gibt es nicht allzuviele-oder sind zuviele Touristen da die auf Gedeih und Verderb -und weil es die wichtigste Einnahmequelle ist- untergebracht werden müssen??

Insgeheim kopfschüttelnd haben wir die diversen Gäste aus den Niederlanden mit Wohnwagen gemustert. Diese Touris haben mal eben eine Anreise von gut 1.500km, quetschen sich 3 Wochen am Stück in eine Parzelle, sehr oft sogar ohne Blick auf`s Meer - ringsum umgeben mit weiteren Parzellen. Tagesausflüge um den CP mit dem PKW oder kleine Radtouren sind dann die Krönung des Jahresurlaub?

Trotzdem, auch wenn uns die Campingplätze teilweise missfallen haben, werden wir Kroatien wieder einen Besuch abstatten. Allerdings zu einer anderen (ruhigeren) Jahreszeit und wieder gezielt die eher kleinen CP aufsuchen. Denn, wie einleitend gesagt, das Stückchen Land & Leute, (insbesondere die Insel Cres), welches wir gesehen haben, hat uns ausgesprochen positiv beeindruckt!

 

 

 

www.almashiefer.de - Vierbeiner/Dogdance/BARF/T5-Cali

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